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In der Natur ist uns alles gegeben, was wir für
die
Gesund- erhaltung oder die Genesung brauchen.
In uns selbst liegt die Fähigkeit zur Heilung und
in
unserer Nähe sind die dafür notwendigen Unterstützungen zu finden:
• im Sonnenlicht,
• in den Pflanzen,
• bei den Bienen,
• in den
Mineralstoffen,
• im Wasser,
• in gesunder Nahrung,
• in den Edelsteinen,
• im Klang und im
Gesang,
• in den Bewegungen,
• in der Berührung,
• im kreativen
Schaffen …
Durch meine Behandlung versuche ich, alle
Sinnesorgane anzusprechen, denn die Sinne gelten als "Tore für die
Seele".
• den Geschmackssinn
über die Kräutertees und Tinkturen,
• den Tastsinn über Aromabehandlungen der
Haut,
• den Gehörsinn über die
gesprochenen Worte, über Klang oder
Musik,
• den Geruchssinn über
Düfte
und
• den Sehsinn über
Empfehlungen zu Farben und zur Kreativität.
Die Heilkunde ist eine Heil-Kunst.
Sie ist kreativ. Ich
schöpfe aus einem weiten Spektrum an Möglichkeiten und aus aus
der Fülle der Natur, die uns
umgibt.
Ich bin weit gereist und habe viele fremde
Therapieverfahren studiert. Die traditionelle chinesische Medizin (TCM)
gehörte zu meinem Ausbildungsrepertoire. Ich habe mich mit Ayurveda
beschäftigt. Die traditionelle tibetische
Medizin habe ich am Men Tsee Khang, dem Medizinischen Institut des
Dalai Lama in Dharamsala, Nordindien, studiert.
Dabei bin ich zur
Erkenntnis gekommen, dass unsere abendländische traditionelle Medizin
mit ihrer Elementen- und Konstitutionslehre, wie sie von Paracelsus
formuliert wurde, im Wesentlichen den traditionellen Medizinsystemen
der Chinesen und Tibeter entspricht. Bei den Tibetern habe ich gelernt,
dass früher zwischen den Ärzten Europas, Arabiens, Chinas, Indiens und
Tibets ein reger Austausch stattfand. Die Gedankenmodelle haben viele
Parallelen, aber auch eigene kulturelle Eigenheiten.
Manchmal muss man weit reisen, um das Eigene zu
erkennen. Seit meiner Erfahrung bei den Tibetern sehe ich mich in der
Verpflichtung, die
traditionelle Medizin Europas zu pflegen und zu erhalten. Auch in
Zeiten der Globalisierung gilt die Beobachtung von Paracelsus,
dass jede Region die Heilmittel für die dort lebenden Menschen hat.
Trotz Schulmedizin und gesteigertem Interesse an
exotischen Heilsystemen sollten wir nicht vergessen, dass es in Europa
eine lange und immer noch lebendige Tradition einer philosophischen und
spirituellen Heilkunst gibt.
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